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Das Weingut Marugg liegt am nördlichen Rand des Weinbaudorfes Fläsch. Rund ums Dorf wachsen die dazu gehörenden Reben auf verschiedenen Parzellen auf dem Kegel des Fläscher Bergs und am Fuss des Falknis.

Der Grundstein für das Weingut wurde während der Gütermelioration  Ende der sechziger Jahre gelegt. 1976 kelterte Vater Daniel Marugg seinen ersten Wein, den er im folgenden Jahr auf die Flasche füllte und vermarktete.

Rasch gewann er eine treue Kundschaft und konnte die Produktion kontinuierlich erweitern. 1995 übernahmen Daniel und Monika Marugg das Weingut. Seit 1998 werden die Weine unter dem Namen Bovel verkauft. «Bovel» ist ein romani-scher Flurname, und heisst Ochsenweide. Der Weinkeller steht dort.

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DER EDLE TROPFEN

Wer sich auf der Suche nach diesem aussergewöhnlichen Wein von der Sehnsucht im Herzen nach Stille und Frieden leiten lässt, wird ihn finden.
Die Spur führt ihn vorbei an geschäftigem Treiben und grossen Namen in die Bündner Herrschaft: auf das Weingut der Familie Marugg. Schon bei der Ankunft auf dem Weingut ist die einzigartige Atmosphäre fühlbar. Hier muss eine einzigartige Traube reifen.

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Natürlich haben Umwelt, Natur, Boden, Regen, Sonne und vieles mehr Einfluss auf die Qualität der Traube. Doch das ureigene Wesen des Winzers, sein Herz und seine Liebe für seine Arbeit tragen wesentlich zum vollendeten Produkt bei. Und dann: endlich treffen wir ihn, den Winzer und seine Frau. Er sitzt da. Bescheiden. Still und eine vertrauensvolle Ruhe umgibt ihn. Ganz selten trifft man auf Menschen, in deren Anwesenheit sich die Welt verlangsamt, ein Friede einkehrt und es sich einfach gut anfühlt, nichts zu sagen. Daniel Marugg scheint diese Qualität zu haben. Bevor er auf Fragen antwortet vergehen ge-fühlte Minuten. Jedes Wort ist weise gewählt. Und es wird spürbar, wie sehr sich sein Herz nach dem perfekten Wein sehnt. Der Wein sollte so schmecken, wie wenn Gott persönlich der Winzer gewesen wäre. 

Die Traube soll so edel sein, wie die Trauben es im Garten Eden gewesen sein müssen. Wer einen Schluck von ihm trinkt, soll mit diesem ursprüng-lichen Frieden und der wahren Fülle in Kontakt kommen. Natürlich würde Daniel Marugg das nie mit diesen Worten formulieren. Dafür ist er erstens viel zu bescheiden und zweitens zu stark Perfektionist. Er wirkt wie ein Künstler, der mit seinem Werk immer noch nicht zufrieden ist. Dies lässt ihn oft nicht schlafen und bringt ihn auf unkonventionelle Ideen. In diesen Zeiten der Stille lauscht er der inneren Stimme. Es scheint, als würde ihm Gott persönlich einflüstern, was es jeweils zu tun gibt, um aus seinen Trauben diesen edlen Tropfen werden zu lassen. Und Daniel Marugg ist verrückt genug, diese Ideen dann auch tatsächlich umzusetzen.

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EINE SACHE DES HERZENS

Während ihr Mann scheinbar nur nach der «perfekten Traube» und dem «perfekten Wein» strebt, kostet Monika Marugg immer wieder die neuesten Kreationen ihres Mannes. Als gelernte Köchin ist ihr Geschmackssinn so gut entwickelt, dass ihr Feedback für die Entwicklung des Weines Gold wert ist.

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Monika ist für Daniel ein wahrer Glücksfall:

neben ihrem ausgezeichneten Geschmackssinn hat sie ein Herz für Menschen. Die Zeit im Gastgewerbe hat sie stark geprägt. Es liegt ihr besonders am Herzen, Menschen zu verwöhnen, ihnen eine Freude zu bereiten und sie vom edlen Tropfen kosten zu lassen. Monika ist eine Frau, welche ihren Mann bei

seiner Lebensmission voll unterstützt oder geradezu perfekt ergänzt. Sie stellt ihren Geschmackssinn zur Ver-fügung, gibt Inputs zur Verbesserung und sorgt dafür, dass die Weinliebhaber von diesem beson-deren Tropfen erfahren und ihn geniessen können.

So arbeiten beide gemeinsam an der

«mission impossible»: der Vollendung ihres Weines.

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RUHE UND HANDARBEIT

In einer Zeit, in welcher die «Marktschreier» immer lauter, die Marketingstrategien immer aggressiver werden und unsere mobilen Telefone immer öfter piepsen, wächst unser Bedürfnis nach Stille. Unser Herz sehnt sich nach dieser Ruhe und diesem Frieden, wie er einst im Garten Eden geherrscht haben soll. Und es wächst die Sehnsucht nach einem edlen Tropfen Wein aus Trauben, welche in dieser Qualität gereift sind. 

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Der Weinbau ist stetem Wandel unterworfen. Im Streben nach Qualität hat auch die Technologie Einzug gehalten. Dabei haben wir festgestellt, dass ihr punktueller Einsatz gewisse Arbeitsgänge durchaus schonender gestalten kann und mithilft, den Wein stressfrei auf die Flasche zu bringen. Die Basis für eine überdurchschnittliche Qualität wird aber nach wie vor im Rebberg gelegt. Naturnahe Bewirtschaftung und der Verzicht auf künstliche Düngemittel und Herbizide fördern die Aktivität unserer Böden, lassen die Trauben ausgewogen reifen und machen den Wein lagerfähig.

PINOT NOIR UND MEHR

Unser Hauptaugenmerk gilt dem Pinot Noir, der den Grossteil unserer Produktion ausmacht. Die klima-tischen Bedingungen und der kalkhaltige Boden im Fläscher Feld bilden optimale Voraussetzungen für diese Rebsorte. Ergänzt wird unser Rotweinsortiment durch den Merlot. Auf den schieferhaltigen Böden der Fläscher Halde bauen wir die weissen Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc und Pinot Gris an. Diese Weine zeichnen sich bei mässigem Alkoholgehalt durch ihre frische und Mineralität aus.  Daniel Marugg

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EIN GUTER GEDANKE «INTUS»

Was wäre, wenn… der Rebenmehltau vor bald 200 Jahren nicht nach Europa eingeschleppt worden wäre? Wir Winzer würden übers Jahr unsere Reben pflegen, im Herbst von gesunden Reben die Trauben ernten, unberührt von irgendwelchen Hilfsstoffen.

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Das Rad der Zeit können wir nicht mehr zurück-drehen. Was sich aber lohnt, ist ein Blick in die Hausapotheke von damals. Kräuter und deren Ex-trakte aus dem reichhaltigen Schatz der Natur waren die Medizin jener Zeit. Als Daniel und ich ätherische Öle als Hausmedizin entdeckten, waren wir erstaunt, wie erfrischend sie auf Körper, Seele und Geist wirken. Als Belebend, entschlackend und anti-septisch wird deren Wirkung beschrieben, die bis ins Innerste der menschlichen Zellen reicht. Die Öle fanden schnell ihren Platz in unserer Hausapotheke. Und bald einmal kam der Gedanke, sie auch bei unseren Reben einzusetzen.

Nach einigen Versuchen konnten wir 2013 eine erste Parzelle Pinot Noir ernten, die mit diesen pflanzlichen

Ölen und anderen natürlichen Stoffen gepflegt wurden. Die Trauben waren reich an Aromen und zeigten eine gute Reife. Der Wein wurde bei Blind-verkostungen im Keller regelmässig bevorzugt.

 

Uns begeistert diese Art zu arbeiten. Nicht, dass wir sagen könnten, wir hätten jetzt alles verstanden. Da gibt es sicher noch mehr zu entdecken. Wir sind aber neugierig und wollen noch mehr sehen.  Und das Ziel bleibt natürlich immer dasselbe; auf eine für uns und die Rebe angenehme Art und Weise beste Trauben für höchsten Genuss zu produzieren.

 

Den Wein daraus füllen wir separat ab und nennen ihn I N T U S – von innen

UNSERE WEINE